Silicon Valley – hungry and foolish

Executive Dinner der SMP AG mit Matthias Hohensee

Hungrig und wagemutig sein, mit diesem Vorsatz kamen knapp 20 Vorstände und Geschäftsführer zum Executive Dinner der SMP Strategy Consulting in Düsseldorf und Frankfurt zusammen. SMP hatte Top Executives aus den Branchen Telekommunikation, Banken, Versicherungen, Mobilität und Energiewirtschaft zum „Silicon Valley Bericht“ mit Matthias Hohensee eingeladen. Hohensee ist Silicon Valley Experte und berichtet seit über 20 Jahren aus dem Hightech-Tal – unter anderen als Korrespondent für die Wirtschaftswoche.

Entsprechend klar formulierte Hohensee seinen Valley-Trendbericht: Blockchain werde das Internet revolutionieren. Artifical Intelligence löst Mobil als Top-Thema ab. Cloud-Computing führt zur Effizienz. Mehr als  50 Trends kursierten derzeit im Silicon Valley und bedingen sich gleichzeitig, behauptet Hohensee. „Die Trends auf das eigene Geschäftsmodell anzuwenden, dabei den lokalen Bedürfnissen anzupassen und die Mitarbeiter und Kunden gleichzeitig dafür zu begeistern, bleibt die zentrale Aufgabe von deutschen Führungskräften“, hebt der Valley-Experte hervor. Und er ermutigt die Teilnehmer mit einem Steve Jobs Zitat „Stay hungry, stay foolish“. Gerade der Mut, Neues auch wirklich zu wagen, ohne Garantie auf Erfolg, sei die größte Herausforderung.

Natürlich wurde über Geld gesprochen. 41 Mrd. Dollar Venture Capital sind 2016 in den USA investiert worden. In Deutschland wurden im selben Zeitraum nur rund 2 Mrd. Dollar in Tech-Firmen investiert. Ist Geld also in Deutschland ein Engpassfaktor? „Geld sucht sich seinen Weg, wie Wasser“ hält Uwe Baust, Vorstand der Sparkasse Düsseldorf dagegen. „In Deutschland fehlt nicht das Geld ,sondern es mangelt an Ideen, Ausbildung und Unternehmertum.“

Was der „Hottest Market“ sei, wollten die Executives abschließend von Hohensee wissen. Artifical Intelligence beispielsweise, ebenso wie Digital Health. Plattformkonzepte wie Amazon, Facebook oder Google verändern den Zugang zum Kunden. Man müsse daraus abgeleitet den richtigen Use Case für das eigene Unternehmen finden, meinte Hohensee.